Nach ca. 6 Jahren habe ich mir nun endlich mal wieder einen neuen Rechner gekauft. Dank einer schönen Rückzahlung vom Finanzamt, sah ich mich genötigt ein wenig Geld in die Wirtschaft zu pumpen und nun endlich mal eine neue Kiste zu kaufen
Vorweg sei aber gesagt, dass meine vorherige Maschine echt verdammt lange durchgehalten hat, verbaut war ein Intel Pentium4 mit 3.2GHz und dieser hat sich wirklich tapfer geschlagen – insgesamt hat er 4 verschiedene Garfikkarten beherbergt die das System jedesmal aufs neue verbesserten.
Ich habe hier direkt den Schritt zur neuen Intel i7 Plattform gemacht, alte Core 2 Duo Pseudo Quads kamen absolut nicht mehr in Frage da eh alles wichtge neu geholt werden musste – und es war kein Fehler


Neuer Monitor musste auch her … bzw. endlich mal nen FullHD LCD … links ist der 24″er, rechts der alte 19″er
Hier kurz die Specs:
- ASUS P6T
- Intel Core i7-920 4 Kerne, 4 Threads @ 2.66GHz
- 6GB Corsair TR3X6G1333C9 DDR3 CL9
- Samsung HD252HJ (250GB / 16MB Cache)
- Samsung HD502IJ (500GB / 16MB Cache)
- Thermaltake Shark schwarz mit Thermaltake Toughpower 700W
- ZOTAC GeForce GTX 260 AMP² mit 896MB DDR3 RAM
- iiyama ProLite E2407HDS 24″
Natürlich wurden noch einige “alte” Teile aus dem vorherigen Rechner verbaut, aber das ist nun eher unerheblich, da der Wechsel auf die neue Intel i7 Plattform im Vordergrund stand. Eines kann ich jedenfalls sagen: Dieser Prozessor, also der Intel i7 920, ist die Wucht. Das Teil kostet nur 250,-EURO, und verbläst schonmal gerne die großen AMDs oder die letzten großen Core 2 Quads, und ist zudem noch gut übertaktbar – 3,8GHz sollen kein Problem sein.
Um dies zu belegen hier ein paar Benchmarkergebnisse:
- rund 13.000 Punkte in 3D Mark Vantage
- rund 15.700 Punkte in Virtual Mark
- 11.750 MB/s Lesedurchsatz RAM (Everest)
- 8.115 MB/s Schreibdurchsatz RAM (Everest)
- 15,1ms Speicherverzögerung (Everest)
- Rendering (Single CPU): 3561 CB-CPU (CINEBENCH R10)
- Rendering (Multiple CPU): 15825 CB-CPU (CINEBENCH R10) => hier machte mein alter P4 3.2GHz satte 1981 Punkte…
- Multiprocessor Speedup: 4.44 (CINEBENCH R10)
- Shading (OpenGL Standard): 5629 CB-GFX (CINEBENCH R10)
FarCry2 Benchmark:
Settings: Demo(Ranch Small), 1280×1024 (75Hz), D3D10, Fixed Time Step(No), Disable Artificial Intelligence(No), Full Screen, Anti-Aliasing(8x), VSync(No), Overall Quality(Ultra High), Vegetation(Very High), Shading(Ultra High), Terrain(Ultra High), Geometry(Ultra High), Post FX(High), Texture(Ultra High), Shadow(Ultra High), Ambient(High), Hdr(Yes), Bloom(Yes), Fire(Very High), Physics(Very High), RealTrees(Very High)
- Average Framerate: 45,14
- Max. Framerate: 60,58
- Min. Framerate: 36,58
Die eingebaute Grafikkarte – Zotac GTX 260 AMP² – kann ich übrigends nur jedem ans Herz legen, denn sie kostet nur 200,-EURO und ist “ab Werk” brutalst übertaktet, und beherbergt die neue Version der GTX 260 GPU (216 Shaderunits statt 192 im alten GTX 260 Chip…)
Ausserdem muss hier mal was loswerden:
Ich verstehe die ganzen Leute nicht die die ganze Zeit über Vista 64bit motzen. Sorry, aber ich glaube diese Leute haben einfach absolut null Ahnung und sind einfach nur blöd
Bisher habe ich hier kein einziges Problem gehabt, ALLES was ich hier installiert habe läuft ohne Probleme! Sogar meine alte Terratec PCI TV Karte von 1752 funzt super…
Einen Wermutstropfen (danke Enz für die Korrektur!) gabs leider: Der Zusammenbau durch Atelco (wo ich den Rechner bestellt habe), ich schrieb denen jedenfalls eine Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
letzte Woche bestelle ich bei Ihnen einen neuen Rechner der gestern auch recht schnell geliefert wurde. In sofern bin ich auch mit den Leistungen zufrieden. Was ich jedoch recht unverschämt finde, ist die Art und Weise wie der “Techniker”, der den Rechner zusammengebaut hat, dies tat.
Zum Glück habe ich bevor ich den Rechner das erste mal angegeschaltet habe, erst einmal hineingeschaut. Dabei fiel mir auf, dass die Grafikkarte total schief im Gehäuse saß. Bei genauem Hinsehen sah man, dass sie nur teilweise im PCIEx Slot steckte, der Slot total verkrazt war und die Karte trotzdem festgeschraubt war. Unter der Karte, quasi zwischen Slot und Platine befand sich zudem das Kabel zum hinteren Gehäuselüfter und ein SATA Kabel welchee beide total eingeknickt waren.
Scheinbar hat ihr “Techniker” früh Feierabend machen wollen, und hat die Karte mit brachialer Gewalt einfach irgendwie ins Gehäuse gezimmert – absolut dilettantisch. Auch wie die restlichen SATA Kabel verlegt sind, zeugt von einem nicht sonderlich ausgeprägten Sachverstand um nicht zu sagen Dummheit.
Ich dachte jedenfalls: Hättest du den Rechner bloss selber zusammengebaut, denn scheinbar haben die Techniker bei Atelco keinen Respekt vor der Ware ihrer Kunden, und zudem auch nicht viel Ahnung von Technik.
Mit freundlichem Gruß,
Andreas K.
PS: Achja, hier die Rechnungsnummer: XXXXXXXXX- falls Sie die Pfeife die den Rechner gebaut hat, ausfindig machen, bestellen Sie ihm bitte einen schönen Gruß, und schlagen Sie ihm doch einen Job als Verschrotter vor…
Aber jetzt ist alles ok, und ich muss sagen, dass das System echt klasse rennt
UPDATE: ATELCO sagt das sei beim Transport passiert … sorry, soviele Zufälle gibts nicht…